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enterbt!

Erfolgsorientiert und ohne finanzielles Risiko für Sie!

Durchsetzung Ihres Pflichteilanspruchs – erfolgsabhängig und ohne finanzielles Risiko.

Ihr Vorteil:
Wir nehmen Ihnen das finanzielle Prozessrisiko ab.

Nutzen Sie unser juristisches Spezialwissen auf dem Gebiet des Pflichtteilsrechts.

Unser juristisches Netzwerk arbeitet für Ihren finanziellen Erfolg!

Nehmen Sie uns in die Pflicht für Ihren Pflichtteil!

Das kleine 1x1 des Pflichtteils.

 

Was ist ein Pflichtteilanspruch?

Der Pflichtteilsanspruch sichert den in § 2303 BGB genannten Personen eine Mindestbeteiligung am Nachlass. Dies kommt in der Regel dann zum Tragen, wenn das Erbe bzw. ein Vermächtnis geringer ausfallen würde als der eigentliche Pflichtteilsanspruch.

Wie errechnet sich der Pflichtteilsanspruch?

Der Pflichtteilsanspruch, der ein reiner Geldanspruch ist und daher keine Ansprüche an bestimmten Nachlassgegenständen begründet, errechnet sich aus der Pflichtteilsquote und dem Nachlasswert.

Die Pflichtteilsquote ist die Hälfte der gesetzlichen Erbquote.

Stünde Ihnen beispielsweise nach der gesetzlichen Erbfolge 1/4 des Nachlasses zu, so wandelt sich diese Erbquote bei Enterbung in eine 1/8 Pflichtteilsquote. Damit besteht für Sie ein monetärer Pflichtteilsanspruch in Höhe von 1/8 des Nachlasswertes.

Wann verjährt der Pflichtteilsanspruchs?

Der Pflichtteilsanspruch unterliegt der gesetzlichen Regelverjährung von 3 Jahren. Die Verjährung beginnt am 31.12. des Jahres, in dem der Pflichtteilsberechtigte vom Tod des Erblassers Kenntnis erlangt. Dies gilt allerdings nur bis 30 Jahre nach dem Tod des Erblassers. Theoretisch ist es danach knapp 33 Jahre noch möglich, den Pflichtteilsanspruch geltend zu machen, nämlich wenn der Pflichtteilsberechtigte erst nach 29 Jahren, 11 Monaten und 30 Tagen Kenntnis von seiner Pflichtteilsberechtigung erlangt.

Wer gehört zu den pflichtteilsberechtigten Personen?

Entsprechend § 2303 BGB sind nur die Abkömmlinge des Erblassers, sprich die Kinder, Enkel und Urenkel, seine Eltern sowie sein Ehegatte pflichtteilsberechtigt.

Gleichfalls sind adoptierte Kinder pflichtteilsberechtigt.

Pflichtteilsberechtigt sind Eltern nur dann, wenn der Erblasser keine eigenen Abkömmlinge hatte. Auch die Enkel bzw. Urenkel erhalten nur dann einen Pflichtteil, wenn deren Eltern verstorben sind.

Nach § 10 Abs. 6 LPartG können eingetragene Lebenspartner ebenfalls den Pflichtteil verlangen.

Über den vorgenannten Personenkreis hinaus steht keiner Person ein Pflichtteilsanspruch zu.

Wie berechnet man den Nachlasswert?

Der Wert des Nachlasses errechnet sich, in dem man vom vorhandenen Vermögen des Erblassers (Aktiva) die Nachlassverbindlichkeiten (Passiva) abzieht. Als Beispiel: In den Nachlass fällt eine Immobilie im Wert von 250.000 €, diese zählt zu den Aktiva. Dagegen steht noch aus der Finanzierung der Immobilie bei der Bank ein Restdarlehen in Höhe 50.000 €. Der Differenzbetrag in Höhe von 200.000 € fällt in den Nachlass.

Unsere Leistungen.

 

Wir setzen Ihren Pflichtteilsanspruch erfolgsabhängig und für Sie ohne finanzielles Risiko durch. Das heißt für Sie als Mandant, dass Sie nur dann für unsere Rechtsdienstleistung zahlen, wenn der vereinbarte Erfolg, sprich die tatsächliche Einziehung Ihres Pflichtteils, erreicht wird. Der Gesetzgeber erlaubt den Rechtsanwälten im Regelfall nicht, ein Erfolgshonorar zu vereinbaren, um das ganze aus Anwalts-, Gerichts- und oft Gutachterkosten bestehende Risikopaket abzudecken. Jedoch ist der Weg der erfolgsabhängigen Rechtsverfolgung über uns als zugelassene Forderungseinzieher nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz möglich, § 10 Abs. 1 Nr. 1 RDG.

§ Hilfe enterbt §

Wir schließen mit Ihnen einen Vertrag ab, in dem die erfolgsabhängige Vergütung schriftlich fixiert wird. Voraussetzung, um Ihnen ein Vertragsangebot machen zu können, ist, dass wir den umfassenden Sachverhalt Ihres Pflichtteilsanspruchs aufgenommen und geprüft haben. Die Höhe des Erfolgshonorars errechnet sich aus der Komplexität des Sachverhaltes und ist abhängig davon, ob wir Ihren Anspruch ohne gerichtliches Verfahren durchsetzen können oder ob ein Rechtsstreit zu führen ist.

§ Hilfe enterbt §

Kommt es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, finanzieren wir für Sie alle Rechtsanwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten vor. Falls entgegen unserer Einschätzung gerichtlich kein Pflichtteilsanspruch für Sie durchsetzbar ist, entstehen für Sie keinerlei weitere Kosten.

§ Hilfe enterbt §

Für Rechtsdienstleistungen, die nicht durch unsere Registrierung erfasst werden, wird eine Rechtsanwaltskanzlei mit einbezogen; zusätzliche Kosten entstehen nicht für Sie.

Ob und in welcher Höhe Pflichtteilsansprüche für Sie bestehen, prüfen wir gerne für Sie vorab mit Hilfe des Einstiegsformulars. Dieser Service ist für Sie kostenfrei.

Einstiegsformular Pflichtteilanspruch

Der Ablauf.

 

  • Ausfüllen und Versenden des Einstiegsformular
  • Eventuelle Rückfragen von uns hinsichtlich weitergehender benötigter Details
  • Rückantwort von uns, ob aus unserer Sicht ein Durchsetzungserfolg zu erwarten ist
  • Vertragsangebot von uns an Sie
  • Prüfung des Vertragsangebots durch Sie
  • Nach Vertragsabschluss Tätigwerden durch uns und durch den zu beauftragenden Rechtsanwalt

                                                         §  

Die Korrespondenz erfolgt in der Regel per E-Mail. Ziehen Sie ein persönliches Gespräch vor, können wir Ihnen auch ein Gespräch in unserem Büro anbieten!

Ob und in welcher Höhe Pflichtteilsansprüche für Sie bestehen, prüfen wir gerne für Sie vorab mit Hilfe des Einstiegsformulars aus. Dieser Service ist für Sie kostenfrei.

Einstiegsformular Pflichtteilanspruch

Aktuelles

 

Kein Pfändungsschutz für Pflichtteilsansprüche

Der BGH hat mit seinem Urteil (Az: IX ZB 69/15)  vom 07.04.2018 entschieden, dass Pflichtteilsansprüche nicht dem Pfändungsschutz durch § 850 i ZPO unterliegen Die Vorschrift entsprechend § 850 i ZPO setze voraus so der BGH, dass es sich bei den sonstigen Einkünften...

Erben darf keine Besuchspflicht auferlegt werden

Setzt ein Erblasser erbrechtliche Vermögensvorteile als Druckmittel ein, ist eine entsprechende Regelung im Testament sittenwidrig, entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) mit einem veröffentlichten Beschluss (Az.: 20 W 98-18). Verwandte können auch...

Eine in einem Testament angeordnete Schiedsklausel ist unwirksam, soweit ein Testamentsvollstrecker als Einzelschiedsrichter auch über Streitigkeiten zwischen den Erben und dem Testamentsvollstrecker entscheiden soll, so der BGH im November 2018 (Az: I ZB 21/18)Eine in einem Testament angeordnete Schiedsklausel ist unwirksam, soweit ein Testamentsvollstrecker als Einzelschiedsrichter auch über Streitigkeiten zwischen den Erben und dem Testamentsvollstrecker entscheiden soll, so der BGH im November 2018 (Az: I ZB 21/18)

Eine in einem Testament angeordnete Schiedsklausel ist unwirksam, soweit ein Testamentsvollstrecker als Einzelschiedsrichter auch über Streitigkeiten zwischen den Erben und dem Testamentsvollstrecker entscheiden soll, so der BGH im November 2018 (Az: I ZB 21/18)

Pflichtteilsanspruch: Hemmung der Verjährung des Auskunftsanspruchs

Der im Rahmen einer Stufenklage von dem Pflichtteilsberechtigten geltend gemachte Anspruch auf Auskunft durch Vorlage eines privatschriftlichen Nachlassverzeichnisses hemmt grundsätzlich auch die Verjährung des Anspruchs auf Auskunft durch Vorlage eines notariellen...

Nicht genommener Urlaub kann sich noch für den Erben auszahlen

Erben eines verstorbenen Arbeitnehmers dürfen finanzielle Vergütung geltend machen Nimmt ein Arbeitnehmer seinen bezahlten Jahresurlaub nicht wahr, dann können seine Erben von dessen Arbeitgeber einen finanziellen Ausgleich dafür verlangen. Diese Ausgleichsmöglichkeit...

Erbe muss zu Unrecht an Erblasser gezahlte Beihilfen zurückzahlen

Das Verwaltungsgericht Aachen hat entschieden (Urteil vom 09.11.2018 Az: 7 K 2350-18) , dass an einen Erblasser gezahlte Beihilfen in Höhe von rund 70.000 Euro, die durch arglistige Täuschung erwirkt wurden, vom Erben rechtmäßig zurück verlangt werden können. Im...

Wegfall des ausgewählten Testamentsvollstreckers

Das Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg hat in seinem Urteil (Az: 2 W 32-18) vom 04.07.2018 entschieden, dass es für ein stillschweigendes Ersuchen des Erblassers an das Nachlassgericht spricht, bei Wegfall des ausgewählten Testamentsvollstreckers eine...

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Unwirksame Erbeinsetzung aufgrund unwirksamer Auflage

  Das OLG Celle entschied in seinem Urteil (Az: 6 W 36/17 )vom 10.04.2017, dass die fehlende Bestimmung des Stiftungszwecks die Erbeinsetzung unter der Auflage unwirksam macht. Setzt der Erblasser eine Person mittels Testaments und unter der Auflage, den Nachlass...

Beeinträchtigung des Vertragserben durch Schenkungen des Erblassers.

Eine Beeinträchtigung des Vertragserben durch Schenkungen des Erblassers hängt vom Verhältnis der Schenkungshöhe zur Vermögenshöhe des Erblassers ab. Die Schenkung einer Motoryacht zur Hochzeit mit seiner neuen Partnerin eines - sehr vermögenden -  späteren Erblassers...

Nießbrauchrecht bei Immobilien mindert Pflichtteil des Erben

Wie aus einem Urteil des Landgerichts Kiel (Az.: 12 O 82/17 ) hervorgeht, ist bei der Berechnung des für den Pflichtteil maßgeblichen Nachlasswerts das Nießbrauchrecht wertmindernd zu berücksichtigen. In dem zugrunde liegenden Fall räumte der Erblasser seiner...

Zur Not das Nottestament

Voraussetzungen für die Erstellung eines Nottestaments An die Erstellung eines Nottestaments durch mündliche Erklärung vor drei Zeugen sind hohe Anforderungen zu stellen sind, so das OLG Hamm im Februar 2017 ( Aktenzeichen  I-15 W 587/15). Danach muss sich der...

Pflichtteilsanspruch geht auf Erben über

Der BFH hat mit seinem Urteil (Az: II R 21/14) 2016 entschieden, dass der Erbe des Pflichtteilsberechtigten den durch Erbanfall erworbenen Pflichtteilsanspruch geltend machen kann, selbst wenn der verstorbene Pflichtteilsberechtigte dies persönlich zu Lebzeiten...

Pflichtteilsentziehung muss testamentarisch angeordnet sein

Für den Verlust des Pflichtteilsanspruchs reichen bloße Verfehlungen des Pflichtteilsberechtigten gegen den Erblasser nicht aus. Vielmehr muss der Erblasser die Pflichtteilsentziehung ausdrücklich testamentarisch angeordnet haben, so das OLG Nürnberg in seinem...

Prozessfinanzierung mit „hilfe-enterbt.de“

  § Was sagt Wikipedia zur Prozessfinanzierung?   Prozessfinanzierung wurde 1998 von der FORIS AG zum ersten Mal in Deutschland professionell angeboten und wird inzwischen von verschiedenen Unternehmen betrieben, unter anderem von Tochtergesellschaften der...

Zulässige Anfechtung einer Erbausschlagung

Mit dem Urteil vom 16.11.2016 hat das OLG Düsseldorf (I-3 Wx 12/16 ) entschieden, dass wenn ein Erbe nach der Erbausschlagung Kenntnis davon erhält, dass Schmerzensgeldansprüche des Erblassers bestehen, die Erbausschlagung wegen Irrtums über eine verkehrswesentliche...

Auch Testamentskopie kann als Erbnachweis ausreichen

Der letzte Wille kann sich ändern. Die Folge: Mitunter gibt es nicht nur ein Testament, sondern mehrere. Problematisch kann es werden, wenn das Originaldokument nicht mehr auffindbar ist. Allerdings wird das Testament dadurch nicht automatisch ungültig. Daher kann im...

Testamentarische Verfügung als konkludenter Widerruf

Der BGH entschied aktuell: Verfügt ein Erblasser in einem Testament umfassend über sein Vermögen, so kann dies jedenfalls dann als konkludenter Widerruf einer früheren entgegenstehenden rechtsgeschäftlichen Erklärung anzusehen sein, wenn der Erblasser sich von dieser...

Anfechtung des Erbvertrages wegen Vorliegens eines Motivirrtums

Das LG Dortmund hat mit Urteil (Az: 12 O 115/16) vom 22.09.2017 entschieden, dass eine erbvertragliche letztwillige Verfügung nach § 2281 Abs. 1 BGB i.V.m. § 2078 Abs. 2 BGB angefochten werden kann, soweit der Erblasser zu der Verfügung durch die irrige Annahme oder...

Grenzen einer letztwilligen Verfügung

Mit Beschluss (Az: I ZB 50/16) vom 16.03.2017 hat der BGH entschieden, dass eine Einschränkung des Pflichtteilsrechts durch testamentarische Schiedsklausel unwirksam ist. Eine testamentarische Entziehung oder Einschränkung des Pflichtteilsrechts ist nur unter strengen...

§ Appel Rechtsdienstleistungen §

Durchsetzung Ihres Pflichteilsanspruchs
Erfolgsabhängig und ohne finanzielles Risiko

 

 

 

Jost Appel

Dipl. Wirtschaftsjurist FH
Oskar Barnack Straße 1
35606 Solms / Germany