Manche Erblasser setzen einen Testamentsvollstrecker ein. Dieser wird meist auch für seine Arbeit bezahlt. Die Höhe der Vergütung darf er nicht in jedem Fall selbst festlegen.

Ein Testamentsvollstrecker darf sich nicht einfach nach Belieben aus dem Nachlass bedienen. Das gilt insbesondere dann, wenn im Testament festgelegt wurde, wie hoch seine Vergütung in etwa sein soll. Zahlt sich der Testamentsvollstrecker dennoch mehr aus, kann das ein Grund für seine Entlassung sein, entschied das Oberlandesgericht Hamburg (Az.: 2 W 66-19).